Leuchtturm von Aforesmenos: Wenn die Flamme des kollektiven Gedächtnisses erneut entzündet wird
- Dimitris Kampourakis
- 23. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Leuchtturm von Aforesmenos: Wenn die Flamme des kollektiven Gedächtnisses erneut entzündet wird – Eine symbolische Initiative am Meer von Mirabello
Am vergangenen Samstagnachmittag fand am verlassenen Leuchtturm von Aforesmenos mit Blick auf den Golf von Mirabello eine zutiefst symbolträchtige Aktion statt.
Anwohner, Freunde und Besucher folgten dem Aufruf des NatureSoul Adventures-Teams und gingen gemeinsam als offene Gemeinschaft, wodurch sie eine starke Botschaft über die dringende Notwendigkeit der Erhaltung und Restaurierung dieses historischen Wahrzeichens aussandten.
Als das Abendlicht sich legte, wurde zum ersten Mal ein Banner entrollt, das die Inschrift trug: „Geschichte – Licht – Kultur // Der Leuchtturm von Aforesmenos sendet einen SOS-Ruf aus // Lasst das Juwel unseres Landes wieder erstrahlen“

Die Zusammenkunft umfasste Gedichtlesungen, das Erzählen lokaler Geschichten aus dem Dorf Vrouchas sowie die symbolische Teilnahme von Institutionen und Kulturvereinen. Bei der feierlichen Enthüllung des Banners waren folgende Personen anwesend:
Sofia Karamanoli , Präsidentin des Gemeinderats von Agios Nikolaos
Giorgos Mavroeidis , Präsident der Vrouchas-Gemeinschaft
Ioannis Pagalos und Giorgos Arnaoutakis , Vertreter des Bergsteigerclubs von Agios Nikolaos
Wie die Organisatoren betonten: „Dies war nicht einfach nur eine Wanderung. Es war ein Akt der Teilhabe, der Verbundenheit und der Hoffnung. Der Leuchtturm, obwohl in Trümmern, wurde durch die Stimmen der Menschen wieder erleuchtet.“
Das Team von NatureSoul Adventures setzt sich gemeinsam mit den Anwohnern dafür ein, die Aufklärungskampagne fortzusetzen und fordert die zuständigen Behörden auf, die Einwohner von Agios Nikolaos öffentlich über den Inhalt der Restaurierungsstudie und die dazugehörigen Dokumente bezüglich des Leuchtturms zu informieren.
Sie fordern außerdem klare Antworten darauf, warum nach so vielen Jahren nichts unternommen wurde, um die Stätte in ein Restaurierungsprogramm einzubeziehen oder einen historischen Wanderweg mit angemessener Beschilderung und Erläuterungen zu entwickeln.








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